Tourist-Information Treis-Karden
Tel: 004926729157700
E-Mail E-Mail
 
Zuletzt besucht: ArrowMaria Engelport
 
Maria Engelport
Sehenswürdigkeiten
Kirchen/Stifte/Klöster
Flaumbachtal 4, DE-56253, Treis-Karden
Treis-Karden, Ferienland Treis-Karden
Tel: +49 2672 915750
Allgemeine Information
Das Kloster Maria Engelport liegt im landschaftlich reizvollen Flaumbachtal, ca. 9 km von Treis-Karden entfernt.
Urkundlich ist als Stifter um das Jahr 1220 ein Ritter Emelrikus von Montreal-Eltz bekannt, der um diese Zeit auch Vogt des nahen Moselortes Fankel gewesen sein muß. Sicher ist, daß Engelport einige Jahre durch das Zisterzienserinnenkloster Kumbd bei Simmern besiedelt war. Die Schwestern kehrten aber wegen unzureichender Lebensbedingungen wieder in ihr Mutterkloster zurück. Der verwahrloste Bau wurde 1260 durch den Edelherren Philipp von Wildenburg bei Treis wieder hergerichtet. Er und seine Gemahlin, Irmgard von Braunshorn, gelten als die eigentlichen Gründer von Engelport.
1262 ließen sie drei ihrer Töchter, unter ihnen Beatrix, die erste Priorin des Klosters, zusammen mit mehreren Dominikanerinnen hier eintreten. 1272 wandten diese sich dem Prämonstratenser-Orden zu und unterstellten sich dem Abt von Steinfeld in der Eifel. 1275 wurde Engelport der Aufsicht des Abtes von Sayn (Bendorf) übergeben.
Im 30-jährigen Krieg wurde das Kloster durch schwedische und französische Truppen zerstört, jedoch 1661 wieder aufgebaut. Vor den französischen Revolutionstruppen, die im Oktober 1794 in die Cochemer Gegend einrückten, flohen die letzteren Klosterfrauen.
Das Kloster wurde unter der ausdrücklichen Bedingung versteigert, daß Kirche und Gebäude niedergerissen werden sollten. Maria Engelport wurde für ein Jahrhundert zur Ruine.
1903 erwarb die deutsche Ordensprovinz der "Hünfelder Oblaten" das einstige Klostergut und errichtete einen völligen Neubau, der zunächst Ausbildungsstätte wurde für Brüdermissionare in der damaligen deutschen Kolonie Südwest-Afrika, heutige Namibia.
Von 1919 bis 1968 war Engelport Klerikernoviziat und Sitz einer Volksmissionarsgruppe, seit 1974 diente es als Exerzitien- und Tagungshaus und erfuhr für diese Aufgabe 1997/98 eine gründliche Renovierung.
Seit 2014 wird das Kloster von den Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu geführt. Die junge Schwesterngemeinschaft wird die ehrwürdige Gebetsstätte Maria Engelport in die Zukunft führen. Die Schwestern werden unterstützt vom Institut Christus König und Hohepriester, das den Hausgeistlichen stellt.
Die tägliche hl. Messe, die Anbetung, das Chorgebet und alle anderen liturgischen Feierlichkeiten stehen Einheimischen und Pilgern offen.

Öffnungszeiten
Keine Öffnungszeiten definiert
Diverse
Keine Information verfügbar
Dokumente
Keine Dokumente verfügbar.
Kartenposition