Tourist-Information Treis-Karden
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Weinkunde der Terrassenmosel
Essen & Trinken
St. Castor-Str. 87, DE-56253, Treis-Karden
Treis-Karden, Ferienland Treis-Karden
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Fax: (0049) 2672 915 7696
Allgemeine Information
Die Verbandsgemeinde liegt an der Terrassenmosel, die in dem Weinort Pünderich beginnt und in Koblenz, am Deutschen Eck in den Rhein mündet. Sie trennt die Mittelgebirgslandschaften Eifel und Hunsrück und durchfließt die beiden Landkreise Cochem-Zell und Mayen-Kolbenz im nördlichen Rheinland-Pfalz.
Der Weinbau an den Steilhängen von Mosel, Saar und Ruwer hat eine über Jahrhunderte gewachsene Tradition.
Typisch für diesen Teil der Mosel sind Weinberge in den extremen Steillagen und der Terrassenweinbau, der mit seinen Trockenmauern und Mauertreppen das Landschaftsbild prägt.
In diesen Steillagen werden Weine erzeugt, die in ihrer charakterlichen Ausprägung und in ihrer Aromenvielfalt facettenreich und einzigartig in der Welt sind. Über Jahrmillionen hat die Mosel hier ein Gelände geschaffen, deren Formationen alles andere als gleichmäßig sind, genauso vielfältig wie die Weine, die von hier stammen. In kürzester Distanz findet man alle denkbaren Hangausrichtungen, mal steiler, mal flacher, mal nach Süden ausgerichtet, mal nach Norden. Das Kleinklima wechselt häufig auf wenigen Metern, je nachdem, wie Hangneigung und Sonnenausrichtung sich ändert, wie der Wind Zugang hat oder wie Warm- und Kaltluft fließen.

Die Gesteine und Böden der heutigen Terrassenmosel zwischen Zell und Koblenz waren einst Sandstrände und Wattbereiche des Ur-Ozeans. Diese sandigen Sedimente wurden zu Sandstein gepresst. Quarzitische Sandsteine (Grauwacke), Schluff- und Tonschiefer bilden heute den größten Teil der Böden am unteren Lauf der Mosel.

In den Flussauen lagerten die Mosel und ihre Nebenflüsse Kies und Sandmischungen ab, so genannte Flussterrassensedimente. Diese sind Grundlage der Weinbergsböden in flacheren Lagen, wo häufig Müller-Thurgau und Burgundersorten angebaut werden.
Öffnungszeiten
Keine Öffnungszeiten definiert
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